Abrei­ni­gungs­steue­rung HE 5750

 

Feldbusgestütztes Abreinigungssystem für industrielle Großfilteranlagen

Automatische Schlauchbruchüberwachung

 

Steuerung ab Werk vorparametriert und sofort einsatzfähig

 

Vorkonfektionierte Steuerkästen lieferbar

 

Parametrierung wahlweise mit PC-Software oder über die lokale Bedienung

Steuert bis zu 1024 Ventile

 

 

 

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Ventilsteuerungen fuer Muellverbrennungsanlagen

Auto­ma­ti­sche Über­wa­chung von Ven­til- und Fil­ter­funk­tio­nen

Gerade große Fil­ter­an­la­gen mit meh­re­ren hun­dert Abrei­ni­gungs­ven­ti­len und vie­len tau­send Fil­ter­schläu­chen, wie sie z. B. in Müll­ver­bren­nungs­an­la­gen und Zement­wer­ken zu fin­den sind, soll­ten über ein hohes Maß an auto­ma­ti­sier­ten Über­wa­chungs­pro­zes­sen ver­fü­gen, damit die volle Funk­ti­ons­fä­hig­keit der Anlage stets gesi­chert ist.

Aus die­sem Grund hat HESCH bei der Abrei­ni­gungs­steue­rung HE 5750 neben einer umfang­rei­chen Über­wa­chung der Abrei­ni­gungs­ven­til­funk­tion auch eine auto­ma­ti­sche Schlauch­bruch­über­wa­chung inte­griert. Hierzu ist optio­nal nur ein zen­tra­ler Staub­sen­sor erfor­der­lich, der, im Rein­gas­ka­nal am Fil­ter­aus­gang mon­tiert, die Staub­be­las­tung aller Kam­mern über­wacht.

 

Bei­spiel­rech­nung:

Beim Ein­satz eines 500 kW-Lüf­ters kön­nen Betrei­ber von Ent­stau­bungs­an­la­gen den Strom­ver­brauch z. B. um etwa 10 Pro­zent sen­ken und damit rund 22.000 Euro Ener­gie­kos­ten im Jahr spa­ren. (Bei einem Kilo­watt-Preis von 5 Cent.)

 

 

 

Filterhaus mit alten Filterschläuchen

Die HE 5750 mel­det die genaue Posi­tion des defek­ten Fil­ter­schlauchs

Genaue Schlauch­bruch Loka­li­sie­rung

Wird einer von drei frei defi­nier­ten Grenz­wer­ten der Staub­be­las­tung über­schrit­ten, ord­net die Steue­rung die­ses Ereig­nis auto­ma­tisch der jewei­li­gen Kam­mer zu und löst die ent­spre­chende Reak­tion aus (z. B. eine Feh­ler­mel­dung, einen Alarm oder das Abschal­ten der Anlage).

 

Auf diese Weise ist nicht nur jeder­zeit die feh­ler­freie Funk­tion gewähr­leis­tet, son­dern im Fall eines Schlauch­bruchs wird auch sofort eine Mel­dung mit der genauen Posi­tion der beschä­dig­ten Schlauch­reihe gene­riert.

 

Dies mini­miert die Zeit zur Loka­li­sie­rung eines defek­ten Fil­ter­schlau­ches erheb­lich und erhöht damit die Ver­füg­bar­keit und Effi­zi­enz der Anlage.

 

 

 

 

 

 

 

Aufbau Abreinigungssystem HE 5750

Auf­bau Abrei­ni­gungs­sys­tem HE 5750

Auf­bau des Abrei­ni­gungsys­tems

Die Anla­gen­steue­rung HE 5750 ist die zen­trale Ein­heit im CAN-Netz­werk der Abrei­ni­gungs­steue­rung für Indus­trie-Schlauch­fil­ter. Die Zen­tral­steue­rung kom­mu­ni­ziert mit den dezen­tra­len Ven­til­steu­er­ein­hei­ten HE 5724 sowie den Klap­pen­steu­er­ein­hei­ten HE 5740 über den indus­tri­el­len CAN-Bus.

 

Die Zen­tral­steue­rung HE 5750 über­nimmt die Auf­gabe der Koor­di­na­tion und Über­wa­chung aller ange­schlos­se­nen Bau­grup­pen sowie die Kom­mu­ni­ka­tion mit der Leit­tech­nik.

 

Die Slave­steue­run­gen HE 5724 kon­trol­lie­ren den Ven­til­steuer- und Über­wa­chungs­pro­zess. Die Klap­pen­steu­er­ein­hei­ten bil­den das Inter­face zu den Klap­pen­ak­to­ren.

 

Die HE 5750 steu­ert bis zu 32 Slave-Boxen. Die Ver­bin­dung zwi­schen den Funk­ti­ons­ein­hei­ten erfolgt über CAN-Bus.

Eine Anbin­dung an eine Leit­tech­nik über Pro­fi­bus-DP, Mod­bus oder Ether­net ist Stan­dard.

 

Steuerungsfunktionen

• Echte Ventilfunktion-Überwachung mit nur einem Drucktransmitter pro Drucktank
• Überwachung der Ventil-Stromkreise (Kabelbruch, Überstrom)
• Überwachung Ventilfunktion auf ordnungsgemäßes Öffnen und Schließen
• Bunker Füllstand-Überwachung
• Gewebefilter-Überwachung (Schlauchbruch) in den Kammern über Staubsensor
• Steuerung von Absperrventilen im Wartungs- oder Störungsfall

Diagnose-Möglichkeiten

• Druckabfall bei jedem Ventil
• Staubanstieg bei jedem Ventil
• Fernüberwachung
• Protokolldateien für analoge Kanäle

Anwendungen

• Abgasentstaubung in Müllverbrennungsanlagen und Zementwerken
• Rauchgasentstaubung in Kraftwerken

Technische Daten

HE 5750
Ver­sor­gungs­span­nung 24 VDC (18…30 VDC)
Dis­playGra­fi­sches LC-Dis­play, 240 × 64 pixel, 133 × 39 mm
Farbe: grün, Hin­ter­grund­be­leuch­tung: LED
Tas­ta­turFoli­en­tas­ta­tur, 16 Funk­ti­ons­tas­ten, Bezeich­nung kun­den­spe­zi­fisch. Zif­fern­block, Cur­sor-/Steue­rungs­block
Echt­zeit­uhrDatum, Zeit (Netz­aus­fall­puf­fer: ca. 1 Jahr)
µ Pro­zes­sorSie­mens C167CR
Spei­cher256 kByte sta­tic RAM 512 kByte FLASH Data 512 kByte FLASH Pro­gramm 8 kByte par­al­lel EEPROM
4 × ana­log: 4…20 mA, Block gal­va­nisch getrennt
8 × digi­tal: 24 VDC gal­va­nisch getrennt
Out­puts8 × digi­tal: 24 VDC gal­va­nisch getrennt. Kurz­schluss­fest
CAN-BUSgemäss ISO 11898, max. 1 Mbit/s
•   Spe­zi­fi­ka­tion: 2.0A
•   Ver­sor­gung: gal­va­nisch getrennt
Pro­fi­bus-DPgemäß EN 50 170, max. 12 Mbit/s
•   auto­ma­ti­sche Baud­ra­ten­er­ken­nung
•   RS 485
Seri­elle Schnitt­stelleRS 232 und RS 422 oder RS 485 per Soft­ware wähl­bar
Baud rate: max. 38400 bit/s
GehäuseSchalt­ta­fel­ein­bau
Schutz­art: front­sei­tig IP54, rück­sei­tig IP20
Abmes­sun­gen295 × 200 × 40 mm (B × H × T)
Erfor­der­li­cher Aus­schnitt: 265 × 170 mm
Jum­perXJ1: CAN-Bus Ter­mi­nie­rung (Bus­ab­schluss). Darf nicht erfol­gen, wenn die Ter­mi­nie­rung bereits außen am Ste­cker erfolgt ist.
aktiv inak­tiv
XJ2: Staub­sen­sor Jum­per, ana­log oder Schalt­kon­takt
XJ3: Staub­sen­sor Jum­per, ana­log oder Schalt­kon­takt
Feuch­tig­keitPer­ma­nent 75% rel. Feuchte, nicht kon­den­sie­rend
Stoß­fes­tig­keitDIN 40046 IEC68-2-69
EMVDIN EN 50081 part 1
DIN EN 50082 part 2
Anschluss­tech­nikÜber Stecker/Schraubsteckklemmen (max. Quer­schnitt
2,5 mm²
Kli­ma­tisch
  Lage­rung- 20 °C – + 70 °C
  Betrieb0 °C – + 50 °C
  Rela­tive Luft­feuchteper­ma­nent 75% rel. Feuchte, nicht kon­den­sie­rend

Irr­tü­mer und Ände­run­gen vor­be­hal­ten

Downloads

Bedie­nungs­an­lei­tung HE 5750 – Deutsch

Bedie­nungs­an­lei­tung HE 5750 – Eng­lisch

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